Studie: Fragmentierung bei vielen Rechnern zu hoch
by Gaby Schulemann-Maier - Jul 29 2010, 12:03Ein Drittel aller Computer weist eine zu hohe Fragmentierung auf. Das geht aus einer weltweiten Studie hervor, für die der Zustand von über 19 000 Festplatten überprüft worden ist. Unter der Fragmentierung ist zu verstehen, dass logisch zusammengehörende Datenblöcke des Dateisystems beim Speichern auf der Festplatte verteilt werden. Liegen die einzelnen Blöcke zu stark verstreut, ergibt sich daraus eine Verzögerung bei den Zugriffszeiten - Dateien werden langsamer geladen.
Laut dem Software-Anbieter PC-Pitstop sind bei Windows-PCs Fragmentierungsraten von bis zu 15 Prozent noch akzeptabel. Bei der weltweiten Analyse hat sich gezeigt, dass sechs Prozent der Computer Fragmentierungsraten über 40 Prozent aufweisen, weitere sechs Prozent der PCs haben Raten von 30 bis 40 Prozent. Zwölf Prozent der Rechner weisen eine Defragmentierungsrate zwischen 20 und 30 Prozent auf und neun Prozent der Geräte zwischen 15 und 20 Prozent. Die Experten raten, Windows-Computer regelmäßig zu defragmentieren, um die Zugriffsgeschwindigkeit zu verbessern.
Unter Windows XP kann die Defragmentierung beispielsweise gestartet werden, indem im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk geklickt und im sich dann öffnenden Fenster unter 'Extras' auf 'Jetzt defragmentieren' geklickt wird.
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